Nun hat Doug Cook, ein Entwickler von Microsoft, eine Erklärung veröffentlicht, in der er die Entscheidung für die Begrenzung auf Probleme mit billigen Hardware-Komponenten zurückführt. Hintergrund ist, dass die Hardware-Hersteller nicht immer dafür sorgen, dass ihre Produkte mit RAM-Größen von 4 Gigabyte und mehr zurechtkommen.
Viele Hersteller sind nach Angaben von Cook aus Kostengründen nicht bereit, die Voraussetzungen für die Unterstützung von 4 Gigabyte Arbeitsspeicher in ihren Erzeugnissen zu berück- sichtigen. So müssten zusätzliche Bauteile verwendet werden, die aber für erhöhte Produktions- und Entwicklungs- kosten sorgen.
Da Microsoft nicht sicherstellen kann, dass alle Hardware-Anbieter ihre Produkte mit der nötigen Ausstattung versehen, habe man entschieden, dass Windows in den Endkunden- versionen grundsätzlich nur die ersten 32 Bit des Adressraums anspricht. Dadurch schrumpft zwar die Größe des verfügbaren RAMs, doch auch die Zahl der Fehler geht zurück, so Cook.
Er bedauerte den Verlust der bis zu 900 Mb Arbeitsspeicher beim Einsatz von 4 Gigabyte RAM, doch verwies darauf, dass diese Lösung das Optimum für 99,9 Prozent der Windows-Nutzer darstellt. Nur auf diese Weise sei eine einwandfreie Funktion bei Systemen mit viel RAM zu gewährleisten.
Quelle: Winfuture.de
Ich sehe das so, dass die Adressierung von 4 GB bei der 32Bit-Version gewollt von Microsoft ausgeschlossen wurde. Da hilft auch kein Memory Mapped. Zumal Memory Mapped seinerseits einen Teil des Adressraums belegt, der nicht mehr für echten Hauptspeicher genutzt werden kann.